Das Wichtigste in Kürze: Keine Übergröße, sondern durchdachte Planung
Viele der angesprochenen Punkte wirken auf den ersten Blick größer oder aufwendiger, als sie tatsächlich sind. Ein genauer Blick zeigt: Wir haben bereits reduziert, optimiert und uns konsequent am echten Bedarf orientiert.
Ein Blick auf die Quadratmeter macht deutlich:
Wir wachsen nicht wahllos – sondern genau dort, wo Bedarf besteht.
Seilklettern indoor
Heute in der Kletterbox: 728 qm → Zukunft: 1.181 qm
→ Moderate Erweiterung, um Engpässe zu beseitigen und ein zeitgemäßes und förderfähiges Angebot zu schaffen
→ Wichtig: Die bestehende Kletterbox ist inzwischen rund 20 Jahre alt, entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen und auch nicht der mittlerweile mehr als verdoppelten Anzahl an Mitgliedern und Kletternden. Zudem ist sie nicht wettkampftauglich.
→ Das neue Zentrum schafft hier eine zukunftsfähige Lösung – inklusive der Möglichkeit einer ganztägigen Nutzung
Bouldern
Heute mit Kletterbox und blöckle: 760 qm → Zukunft: 930 qm
→ Optionale Erweiterung für mehr Qualität statt Masse und geschützte Bereiche für Kinder und Familien
Seilklettern outdoor
Zukunft: 654 qm
→ Ersatz für den sanierungsbedürftigen Kletterturm an der Schlierer Straße – keine zusätzliche Luxusfläche, sondern kostenneutrale Eingliederung
Vereinszentrum (Service, Mitgliederverwaltung, Besprechungsräume)
Heute: 206 qm → Zukunft: 361 qm
→ Notwendiges Wachstum für einen stark gewachsenen Verein. Wir stoßen bereits jetzt an die Grenzen: Räume wurden umfunktioniert, Platz fehlt, Besprechungsräume sind zu wenig oder zu klein. Die geplante Größe orientiert sich am tatsächlichen Bedarf eines wachsenden Vereins.
Neue Flächen (heute nicht vorhanden)
Bistro, Gymnastik, Triathlon, Lager: 0 qm → Zukunft: 323 qm
→ Hier entsteht echter Mehrwert
Mehr als nur Klettern: Ein Zentrum statt vieler Einzelorte
Ein zentraler Punkt wird oft missverstanden:
Es geht nicht um eine größere Kletterhalle – sondern um ein gemeinsames Zuhause für den gesamten Verein.
Heute sind unsere Angebote über die ganze Stadt verteilt: Kletterbox, blöckle, Geschäftsstelle, Kletterturm Schlierer Straße, Gymnastik in verschiedenen Turnhallen, Lagerflächen in verschiedenen privaten Garagen. Das neue Zentrum bündelt all das an einem Ort.
Das bringt klare Vorteile:
• effizienterer Betrieb mit weniger Personalaufwand
• geringere laufende Kosten
• bessere Nutzung von Räumen
• frei werdende Kapazitäten in städtischen Hallen
Häufige Kritik – kurz eingeordnet
„Tiefgarage“
Was oft als Tiefgarage bezeichnet wird, ist in Wirklichkeit eine aufgeständerte Bauweise – baurechtlich gefordert.
→ Die Vorteile: Integration von erforderlichen Parkplätzen und gleichzeitig keine zusätzliche Flächenversiegelung und damit ein Plus für die Umwelt!
Außenbereich – reduziert auf das Nötigste
Der Außenbereich wird zunächst bewusst einfach gehalten: eingeebnet und begrünt.
Bistro als Herz des Vereinslebens
Der geplante Treffpunkt ist kein Luxus, sondern eine direkte Antwort auf vielfach geäußerte Wünsche. Ein Ort für Austausch, Gemeinschaft und Vereinskultur – etwas, das uns heute fehlt.
Verwaltung
Die Geschäftsstelle ist bereits heute zu klein. Die geplante Größe orientiert sich am tatsächlichen Bedarf unseres wachsenden Vereins.
Bedarf klar belegt – und bereits reduziert
Die Planung basiert auf einer detaillierten Bedarfsermittlung aller Vereinsbereiche, ergänzt durch externe Analysen, Marktvergleiche und viele Gespräche mit anderen Zentren.
Wichtig: Das Projekt wurde an die erforderlichen Vereins- und Marktbedürfnisse angepasst und zukunftsfähig ausgerichtet und um die Kosten unter Kontrolle zu halten, arbeiten wir kontinuierlich an Optimierungen unter Berücksichtigung der Anforderungsspezifikationen. Eine Vielzahl an Kosteneinsparungen (weit über 1 Mio. Euro) wurden bereits erarbeitet und umgesetzt.
Ein entscheidender Punkt wird dabei oft übersehen:
Die Fördermittel von Sportverbänden sind an klare Anforderungen gebunden.
• Förderungen durch den WLSB und den DAV setzen bestimmte Mindestgrößen und Standards für Kletter- und Boulderflächen voraus und sind zweckgebunden für den Sportstättenbau.
• Wir haben diese Flächen bewusst auf das förderfähige Minimum ausgelegt – nicht darüber hinaus
• Gleichzeitig decken diese Fördermittel einen großen Teil der Kosten genau dieser Sportflächen ab
Das bedeutet:
Bei den Kletterbereichen lohnt sich „kleiner bauen“ oft gar nicht – weil dadurch Fördergelder entfallen würden.
Nicht gefördert werden hingegen genau die Bereiche, die aktuell fehlen und von Mitgliedern eingefordert werden:
- Räume für Verwaltung und Organisation
- Treffpunkt und Gemeinschaft (Bistro)
- Jugend-, Familien- und Gruppenräume
- Außenbereich für Vereinsaktivitäten
Gerade diese Flächen machen den Charakter eines echten Vereinszentrums aus – müssen aber vollständig selbst getragen werden.
Fazit: Zukunft gestalten statt nur verkleinern
„Eine Nummer kleiner“ klingt zunächst vernünftig. Doch zu klein zu planen, würde bedeuten:
• weiterhin verteilte Strukturen
• steigende Betriebskosten
• fehlende Räume für Gemeinschaft
• keine nachhaltige Perspektive
• kleinere Lösung würde die Fördermittel gefährden
Unser Ziel ist deshalb nicht maximal groß – sondern langfristig sinnvoll.
Unser Angebot:
Kommt gerne ins Projektbüro und informiert euch im direkten Austausch. Viele Fragen lassen sich am besten im persönlichen Gespräch klären.
Kontakt:
Markus Wachter +49 (0)751 79164768
markus.wachter@dav-ravensburg.de
Visualisierung: wurm Gesamtplanung