Die Mitglieder des DAV Ravensburg haben die Entscheidung über den Baubeginn des neuen Vereins- und Kletterzentrums noch einmal vertagt. Hintergrund ist, dass die Finanzierung des rund 10,5 Millionen Euro teuren Projekts noch nicht abschließend gesichert ist.
Auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 29.01.2026 in der Mensa des Spohn-Gymnasiums in Ravensburg – mit 204 Gästen und Mitgliedern die bislang bestbesuchte Mitgliederversammlung des DAV Ravensburg – beauftragten die Mitglieder den Vorstand und den Lenkungsausschuss, die Planungen weiterzuführen und die Basis für die Finanzierung sicherzustellen. Die Entscheidung über den Neubau soll in drei Monaten fallen.
„Wir haben ein hervorragend gelegenes Grundstück, wir haben ein sehr gutes Team in Vorstand und Lenkungsausschuss. Das ist eine einmalige Chance. Wir brauchen aber mehr Zeit, um der Mitgliederversammlung alle Fakten und Informationen geben zu können, die für eine fundierte Entscheidung notwendig sind", so Markus Braig. Vor diesem Hintergrund beschloss die Mitgliederversammlung bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung, den Vorstand und den beratenden Lenkungsausschuss damit zu beauftragen, die Planungen weiterzuführen und die Basis für die Finanzierung sicherzustellen.
„450.000 Euro sind von unseren Mitgliedern und Unterstützern bereits gekommen, was ein sehr gutes Ergebnis ist, aber wir müssen die Finanzierungslücke ganz schließen“, sagte Schatzmeister Marc Walser, der bei den Anwesenden um Spenden warb und bat, das Projekt weiter bekannt zu machen und für das Gelingen zu werben. Interessierte können sich durch Spenden und Darlehen an der Realisierung des Baus beteiligen. Zudem gibt es die Möglichkeit, als Sponsor eine Route in dem neuen Kletterzentrum zu kaufen, um ihr einen Namen zu geben.
Zu den Unterstützern des Projekts gehört auch der Ravensburger Oberbürgermeister Daniel Rapp, der mit einer Spende bei der Umsetzung der Pläne hilft. Er dankte dem Verein für das Engagement und wirbt für das Projekt: „Für die Mitglieder und für unsere Stadt und Region! Wer baut, glaubt an die Zukunft!“